Der Hype um CBD

Seit geraumer Zeit herrscht um das sogenannte CBD ein regelrechter Hype. Konsumenten preisen dieses Cannabinoid, welches aus der weiblichen Hanfblüte gewonnen wird, als regelrechtes Wundermittel gegen eine Vielzahl von körperlichen und psychischen Leiden. Eine heilkräftige Wirkung ist aber keineswegs erwiesen, da sich Mediziner und Forscher erst seit kurzer Zeit mit diesem Thema beschäftigen.

Dennoch kann CBD bei medizinischen Therapien begleitend und unterstützend eingesetzt werden, da es viele wertvolle Inhaltsstoffe wie beispielsweise Spurenelemente enthält. Ein positiver Effekt auf die Gesundheit des Menschen lässt sich also nicht ausschließen, kann aber auch nicht wissenschaftlich bestätigt werden.

Keine psychoaktive Wirkung

Anders als der Inhaltsstoff THC, der eine berauschende Wirkung hat, hat CBD keine psychoaktive Wirkung, obwohl es vom chemischen Aufbau her THC sehr ähnlich ist. Verbraucher schätzen CBD deshalb unter anderem, weil es eine schmerzstillende und entzündungshemmende Wirkung hat, aber auch bei verschiedenen psychischen Problemen eine Linderung der Beschwerden bewirken soll. Dazu gehören neben Suchterkrankungen etwa Ängste und Phobien sowie Depressionen.

Wichtig: Mit dem Arzt absprechen

Verbraucher, die CBD einnehmen wollen, sollten das allerdings in jedem Fall mit ihrem Arzt besprechen, vor allem, wenn sie an einer chronischen Erkrankung leiden. Der Grund: Auch wenn CBD – außer in einer zu hohen Dosierung – in aller Regel frei von Nebenwirkungen ist, kann es doch zu Wechselwirkungen mit verschiedenen Medikamenten kommen. Für Schwangere und Menschen, die an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung leiden, sollte CBD generell tabu sein.

Warum schätzen viele Menschen Hanf?

Ursprünglich handelt es sich bei Hanf um eine der wohl ältesten Nutzpflanzen der Menschheit. Denn die Samen sind äußerst nahrhaft und die langen Fasern der Stängel eignen sich bestens für die Herstellung von Seilen. Und auch als Heilmittel gegen Beschwerden wie Malaria oder Rheuma wurde Hanf schon vor Jahrtausenden verwendet.

Ihre Bedeutung verlor die Kulturpflanze, nachdem ab der Mitte des 20. Jahrhunderts Kunstfasern immer weiter verbreitet waren. Darüber hinaus enthält Hanf THC, einen Inhaltsstoff mit berauschender Wirkung. Deshalb wurden in vielen Staaten sowohl der Anbau von Hanf als auch der Handel mit Hanfpflanzen verboten und die Pflanze geriet allmählich nahezu in Vergessenheit.

THC-freier Hanf darf dank seiner Eigenschaft als nachwachsender Rohstoff in Europa wieder in landwirtschaftlichem Maßstab angebaut werden. Allerdings müssen die Landwirte darauf achten, ausschließlich Hanf jener Sorten anzubauen, die eine Zulassung für den Anbau besitzen. Die Voraussetzung dafür, dass eine Hanfsorte für den Anbau zugelassen wird, besteht darin, dass der Anteil an THC unter der Grenze von 0,2 Prozent liegt. Landwirte, die Hanf anbauen wollen, müssen dieses Vorhaben ferner der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung melden.

Gesundheitsbewusste Menschen schätzen Hanf wieder, weil in der Pflanze mehr als 400 Wirkstoffe enthalten sind. Dazu gehören etwa 70 Phytocannabioide wie CBD, welches neben seiner beruhigenden Wirkung auch positiv bei Leiden wie Migräne oder Asthma wirken soll.

Hergestellt wird CBD übrigens aus den Samen der weiblichen Hanfpflanze, die aus den Blüten entfernt und in einer Ölmühle gepresst werden. Um 30 Liter Öl herzustellen, sind etwa 100 Kilo Hanfsamen erforderlich. Das CBD, welches dem Öl beigemischt wird, gewinnen die Hersteller durch das Verfahren der CO2-Extraktion direkt aus der Hanfpflanze.

Weitere Informationen zum Hype um Cannabidiol (CBD) und anderen Hanfprodukten werden unter www.cbd-naturheilkunde.de vorgestellt.

Mai 2019




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