Mit Kräutertee der Erkältung vorbeugen

Der Oktober läutet den Herbst ein und damit sehr wechselhaftes Wetter sowie ein steigendes Risiko für Erkältungskrankheiten. Der richtige Tee kann vorbeugen und schonen.

Warme, goldene Tage wechseln sich in rascher Folge mit Nässe und Kälte ab, es ist Herbst in Deutschland. Nicht selten muss am Abend und in der Nacht die Heizung angestellt und tagsüber wieder abgestellt werden, weil die Temperaturschwankungen durchaus mehr als 10 Grad betragen können. Das aber ist nicht nur lästig bei der Frage, ob Mantel und Regenschirm benötigt werden oder doch noch die leichte Sommerjacke, sondern es schlägt auch auf die Gesundheit nieder.

Das größte Problem in dieser Jahreszeit ist der oft vorgenommene Wechsel von feuchter Außenluft zu trockener Heizungsluft im Inneren eines Gebäudes. Dies führt nicht nur dazu, das der Rachenraum des Menschen austrocknet, das überwiegend kühle Wetter veranlasst darüber hinaus viele Menschen, weniger zu trinken. Diese Konstellation führt oft zu Erkältungskrankheiten, wobei es nicht einmal notwendig ist, von anderen angesteckt zu werden. Jeder Mensch trägt Erkältungsviren in sich, die dann aktiv werden, wenn sich ihr Umfeld als optimal erweist, ein kühler Mundraum, Trockenheit und ein geschwächtes Immunsystem. Doch die Viren, ob nun die eigenen oder diejenigen anderer, können in Schach gehalten werden und zwar mit den richtigen Kräutertees.

Die vier Musketiere gegen Erkältungsviren

Der wichtigste Punkt in der Vorsorge gegen Erkältungskrankheiten besteht darin, den Mundraum feucht und warm zu halten. Dazu gehört es, wenn möglich, überwiegend durch die Nase zu atmen. Zugleich ist es notwendig, ausreichend zu trinken und zwar warme, nicht jedoch heiße Getränke, am besten Tee. Zu heiße Getränke veranlassen den Körper, die eigene Temperatur zu senken, um die Flüssigkeit abzukühlen. Der Körper friert, statt sich zu erwärmen. Darum darf ein Tee ruhig recht lange ziehen. So etwa zehn Minuten. Das besitzt zudem den Vorteil, dass genügend Zeit bleibt, den verwendeten Tee-Pflanzen ihre Wirkstoffe, wie ätherische Öle und Schleimstoffe, zu entziehen.

In der Naturheilkunde gelten Thymian, Pfefferminze, Hagebutte sowie die Eibischwurzel als besonders effektiv in der Vorbeugung gegen Erkältungskrankheiten. Während Thymian und Pfefferminze mit besonders hochwertigen ätherischen Ölen punkten können, versorgt die Eibischwurzel den Menschen mit Schleimstoffen, die die Mundflora feucht halten. Die Hagebutte wiederum ist eine richtige Vitamin-C-Bombe. Beim Stichwort Vitamin-C darf an dieser Stelle ruhig erwähnt werden, das dieses Vitamin gut für die Vorsorge gegen Erkältung ist, jedoch kaum noch Wirkung zeigt, wenn die Erkältung bereits eingetreten ist. Einfach gesagt, mit bereits triefender Nase und Husten Vitamin-C-Tabletten zu schlucken, ist verlorene Liebesmüh, füllt aber die Kassen der Arzneimittelhersteller. Besser ist es, bereits vorher beispielsweise im Büro statt des Kaffees einen Kräutertee aus Eibisch, Pfefferminze, Thymian und Hagebutte zu trinken und dies mehrfach über den Tag verteilt.

Was hilft, wenn’s passiert ist?

Eine Erkältungskrankheit oder ein sogenannter grippaler Infekt klingt bei sonst gesunden Menschen nach etwa 5 bis 7 Tagen wieder ab. Das lässt sich nicht beschleunigen. Der Mensch kann auf den Mond fliegen, ein wirklich wirksames Mittel gegen Erkältung gibt es jedoch nicht oder wenn doch, sind die Nebenwirkungen heftiger und gefährlicher als die Erkältung selbst. Es gibt immerhin eine ganze Reihe an Teesorten, die die Auswirkungen mildern. So lösen Ingwer und Salbei den Schleim und wirken antibakteriell. Thymian, Eukalyptus und Efeu fördern das Abhusten, lösen Verkrampfungen und wirken ebenso Keimtötend.

Bei der Fülle an Kräutertees fällt es sicher nicht schwer, die Sorte zu finden, die hilft und zugleich schmeckt.

Oktober 2019




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