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Das Gerstenkorn: Lässt sich die Entzündung auf natürliche Weise behandeln?

Das Gerstenkorn, also eine Entzündung des Augenlides, ist in den meisten Fällen an und für sich ein harmloses Problem, das in den meisten Fällen von selbst wieder abklingt. Doch weil das Gerstenkorn unschön aussieht und üblicherweise auch mit Schmerzen verbunden ist, ist diese Entzündung für die Betroffenen äußerst unangenehm. Jedoch lässt sich das Abheilen eines Gerstenkorns auf natürliche Weise unterstützen.

Wie wird das Gerstenkorn behandelt?

Während das Gerstenkorn entsteht oder akut ist, sollte das Auge keinesfalls mit den Händen behandelt werden. Ratsam ist es ferner, auf Kontaktlinsen und Make-up zu verzichten. Der Grund: Dadurch verringert sich das Risiko, dass weitere Erreger eintreten können und die Infektion auf andere Gewebestrukturen übergreift. Begrenzen lässt sich die Infektion unter anderem durch antibiotische Augentropfen und Salben. Sofern das Gerstenkorn nicht von selbst aufplatzt, macht eine chirurgische Öffnung Sinn. Dadurch kann das Eiter abfließen und der Heilungsprozess beginnen. Keinesfalls sollten die Betroffenen ein Gerstenkorn eigenständig öffnen, weil dadurch weitere Komplikationen auftreten können.

So lässt sich ein Gerstenkorn naturheilkundlich behandeln

In der Naturheilkunde werden Wärmebehandlungen eingesetzt, um das Gerstenkorn zu öffnen. Neben dem Einsatz einer Rotlichtlampe werden in der Naturheilkunde auch warme Auflagen, etwa auf Basis von Leinsamen oder Kamillenblüten, empfohlen. Des Weiteren werden auch Kompressen mit Fenchelwasser eingesetzt.

Welche Hausmittel helfen gegen ein Gerstenkorn?

Wer zur Behandlung eines Gerstenkorns Hausmittel verwenden möchte, sollte besser unterschiedliche Mittel kombinieren, die in den unterschiedlichen Problembereichen, die mit einem Gerstenkorn verbunden sind, greifen. Folgende Hausmittel eignen sich bestens:

In hartnäckigen Fällen können auch stärkere Mittel wie beispielsweise Lavendelöl oder natives Olivenöl verwendet werden. Diese Anwendungen sollten die Betroffenen aber vorab mit ihrem Heilpraktiker oder Arzt absprechen und nicht eigenverantwortlich vorgehen.

Homöopathische Mittel gegen das Gerstenkorn

Ein Arztbesuch ist bei jeder Erkrankung am Auge erforderlich, wie auch der Deutsche Zentralverein homöopathischer Ärzte empfiehlt. Denn bei nicht abgesprochenen Eigenbehandlungsversuchen drohen schwerwiegende und möglicherweise bleibende Sehschäden. Auch der Einsatz homöopathischer Mittel sollte mit dem Augenarzt abgesprochen werden. Zusätzlich kann der Apotheker wichtige Hinweise zur richtigen Anwendung der Mittel geben. In der Homöopathie gibt es eine Reihe von Mitteln, die gegen ein Gerstenkorn eingesetzt werden können. Beispielsweise verschafft das Mittel Euphrasia, das in Form von Augentropfen erhältlich ist, Linderung bei geschwollenen und entzündeten Augen.

Oktober 2017




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