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Honig – ein bewährtes Mittel gegen Heuschnupfen

Honig dürfte wohl eines der ältesten bekannten Heilmittel gegen Pollenallergie sein. Schließlich setzen ihn die Menschen schon seit Jahrhunderten als Medizin dagegen ein. Der Grund: Sofern sie regelmäßig ungefilterten Honig, der aber aus Deutschland stammen muss, zu sich nehmen, erfolgt die sogenannte Immunisierung oder Desensibilisierung.

Der Grund dafür liegt darin, dass jeder Honig, der natürlich gewonnen wird, Pollen von Bäumen und Pflanzen aus der Region enthalten sind. Zusammen mit dem Honig essen die Betroffenen also auch kleine Mengen dieser Pollen. Dadurch gewöhnt sich der Körper allmählich an die Pollen, sodass Honig als natürliches Mittel gegen die verschiedensten Pollenallergien eingesetzt werden kann. Experten empfehlen den Betroffenen, zweimal täglich jeweils einen Teelöffel Naturhonig einzunehmen. Wichtig ist lediglich, dass es sich um unfiltrierten Honig handelt, der nicht erhitzt wurde. Dadurch werden nämlich die Pollen, die im Honig enthalten sind, zerstört. Ein Gewöhnungseffekt kann also nicht eintreten.

Welcher Honig hilft gegen die Pollenallergie?

Hilfreich gegen die Pollenallergie ist Honig, wenn er in jener Zeitspanne gesammelt wurde, in welcher die allergieauslösenden Pflanzen blühen. Ferner muss der Honig unterhitzt, also bei einer Temperatur von weniger als 40 Grad hergestellt worden sein.

Bei Allergien gegen Weiden-, Haselnuss- und Birkenpollen empfiehlt sich beispielsweise Obstblütenhonig. In diesem sind Pollen jener Pflanzen enthalten, deren Blütezeit zwischen Ende Mai und Anfang Juni haben. Obstblütenhonig zeichnet sich durch sein fruchtiges Aroma aus und besitzt eine hell- bis goldgelbe Farbe. Der Name rührt daher, weil in der genannten Zeitspanne zahlreiche Obstbäume in der Blüte stehen.

Bei einer Allergie gegen Lindenpollen ist hingegen Sommerblütenhonig die bessere Wahl. Mit Sommerblütenhonig können sich aber auch Allergiker desensibilisieren, die gegen Pollen jener Pflanzen allergisch sind, deren Blütezeit zwischen Anfang Juni und Anfang August liegt.

Gekauft werden sollte der Honig zur Desensibilisierung übrigens bei einem regionalen Imker. Denn Honig aus dem Supermarkt wurde in aller Regel erhitzt, ferner lässt sich die Herkunft des Honigs nicht mit Bestimmtheit sagen. Allergiker, die sich mit Honig desensibilisieren wollen, sollten den Honig zusammen mit einer Mahlzeit einnehmen. Wird er zusammen mit fetthaltigen Nahrungsmitteln wie etwa Milch oder Joghurt gegessen, nimmt der Körper auch leichter die im Honig enthaltenen fettlöslichen Vitamine auf.

August 2018




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