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Hanftee: eine gesunde Möglichkeit zur Entspannung

Viele Menschen denken bei Hanf zunächst einmal an das THC-haltige Rauschmittel. Damit hat der im Handel erhältliche Hanftee aber nicht das Geringste zu tun. Dieser wird nämlich aus Speisehanf hergestellt, der nahezu kein THC enthält. Dennoch hat der Hanftee eine beruhigende Wirkung und wird etwa gern von Menschen konsumiert, die unter Schlafstörungen leiden. Zudem hat Hanftee eine stimmungsaufhellende Wirkung, aber auch noch zahlreiche weitere positive Effekte auf die Gesundheit der Konsumenten. Beispielsweise hat er eine Appetit zügelnde und entschlackende Wirkung, weshalb Hanftee gern bei Diäten zur Unterstützung verwendet wird. Aber auch Schmerzen soll Hanftee dämpfen, Migräne lindern und Krämpfe lösen.

Hintergründe zum Hanftee

Hanf zählt zu den ältesten Nutzpflanzen der Menschheit. In Asien wurden die Blätter der Cannabispflanze bereits um 3.000 vor Christi Geburt als Heilmittel eingesetzt. Von China aus verbreitete sich die Kunde um die heilsame Wirkung des Hanfes über Indien und die Hochkulturen des Zweistromlandes schließlich bis nach Europa. Für die Herstellung von Hanftee zugelassen ist in Europa heute aber lediglich Speisehanf mit einem THC-Gehalt von weniger als 0,2 Prozent.

Die verschiedenen Arten von Hanftees

Hersteller unterscheiden oftmals zwischen Hanfblatt- und Hanfblüten-Tee. Dieser Unterschied macht sich vom Geschmack her bemerkbar. So schmeckt ein Tee aus den Blätter bitterer als ein Hanfblüten-Tee. Ferner enthalten die Blüten mehr aromatische Harze als die Blätter. Bei vielen Tees handelt es sich allerdings um eine Mischung aus diesen beiden Sorten. Die Konsumenten brauchen sich allerdings nicht zu wundern, wenn ihr Tee viele Samen enthält. Das bedeutet lediglich, dass die Blüten einen hohen Reifegrad erreicht haben. Angeboten wird Hanftee zudem in Form von Teemischungen, etwa mit Minze, Holunder oder den Blättern von Himbeere oder Brombeere.

Die positiven Wirkungen von Hanftee

Neben den schon genannten direkten positiven Effekten für die Gesundheit hat Hanftee noch weitere positive Wirkungen. Beispielsweise lassen sich die Selbstheilungskräfte anregen und das Immunsystem stärken. In diesem Zusammenhang ist der Genuss von Hanftee in vielen Kulturen zu Beginn des Winters und vor großen körperlichen Anstrengungen verbreitet. Weil Hanf eine beruhigende Wirkung auf das menschliche Nervensystem hat, hilft Hanftee bei der Bewältigung von Anspannungen und Stress. Wegen dieser Eigenschaften wird Hanftee auch gerne nach Operationen und Krankheiten verabreicht.

Die stimmungsaufhellende Wirkung von Hanftee wirkt sich positiv auf Menschen aus, die zu Ängsten oder Depressionen neigen. Viele Mediziner bezeichnen Hanf deshalb auch als natürliches Antidepressivum. Als hilfreich kann sich Hanftee also bei einem depressiven Schub oder in einem akuten Angstzustand erweisen, weil er die Emotionen abschwächt.

Neben der schmerzlindernden Wirkung entfaltet Hanftee auch in diesem Zusammenhang eine weitere positive Wirkung, weshalb er erfolgreich bei der Behandlung von Migräne-Patienten eingesetzt wird: Er lindert auch die entsprechenden Begleiterscheinungen wie Übelkeit, die teilweise ein heftiges Ausmaß annehmen können. Die entspannende Wirkung schätzen aber auch Multiple Sklerose-Patienten, weil ihnen der Hanftee dabei hilft, die Entspannungsphasen zu verlängern und akute Krampfanfälle abschwächt.

Nicht zuletzt wirkt sich Hanftee positiv auf die Verdauungswege aus: Der Tee hat eine appetitanregende Wirkung und hilft bei Erbrechen und Übelkeit. Weil sich die entspannende Wirkung auch auf den Verdauungstrakt niederschlägt, können damit auch Magenkrämpfe gelindert werden. Selbst bei Darmerkrankungen wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa hat Hanftee bereits seine heilsame Wirkung bewiesen.

Wie wird Hanftee zubereitet?

Für die Zubereitung muss der Konsument lediglich einen Teelöffel des Teepulvers in eine Tasse geben und das Pulver mit kochendem Wasser begießen. Anschließend muss der Hanftee fünf Minuten lang ziehen, bevor das Teepulver geseiht wird. Der sehr bitter schmeckende Tee sollte vor dem Konsum mit Honig oder Zucker gesüßt werden.

November 2018




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