Neuigkeiten rund um Naturmedizin & Alternativmedizin

September 2012/1

Kassenpatienten zahlen durchschnittlich 380.- Euro für Homöopathie & Co.

Dass die gesetzlichen Krankenkassen Behandlungen im Bereich Naturheilkunde und Alternativmedizin in nur sehr geringem Maße bezuschussen, dürfte bekannt sein. Somit ist es für die meisten Menschen in Deutschland unumgänglich, von Privat Geld für verschiedenste Leistungen zuzuschießen.

Solche Zuschüsse können beispielsweise für bestimmte Medikamente in der Apotheke oder für die sogenannten IGEL-Leistungen beim Arzt erforderlich sein. Des Weiteren erfordern auch immer wieder Behandlungen im Bereich Naturheilkunde und Alternativmedizin private Zuzahlungen, da nur die wenigsten Krankenkassen diese Leistungen übernehmen.

Kürzlich wurde von einem renommierten Meinungsforschungsinstitut im Auftrag Versicherungsgesellschaft Continentale eine Umfrage durchgeführt, in der man unter anderem die Höhe der jährlichen Zusatzkosten abfragte. Das Ergebnis: Jeder Deutsche gibt im Durchschnitt 380.- Euro pro Jahr an Zusatzkosten aus. Interessant ist, dass Frauen mit durchschnittlich 440.- Euro wesentlich mehr ausgeben als Männer (300.- Euro). Insbesondere in einkommensschwachen Gesellschaftsschichten ergibt sich aus dieser Praxis allerdings ein Problem. Es kommt immer öfter vor, dass Menschen eigentlich wichtige Behandlungen – z. B. Arzneimittel, Therapien oder Impfungen – aufgrund der angespannten finanziellen Lage verschieben oder ganz absagen. Die Folgen für die Gesundheit sind heute noch kaum absehbar – möglicherweise kommt diesbezüglich in einigen Jahren die große Abrechnung in Form von vielen Krankheitsfällen, die das deutsche Gesundheitssystem zusätzlich belasten.

Ein Ausweg aus diesem Dilemma kann die Versicherung in einer privaten Krankenkasse sein, welche wesentlich mehr medizinische und naturheilkundliche Leistungen bezuschusst, als eine gesetzliche Krankenversicherung. Und auch, wer nicht gleich seine Krankenkasse wechseln möchte, kann durch den Abschluss einer privaten Krankenzusatzversicherung zumindest die wichtigsten Leistungen, die er benötigt, finanzieren lassen.

Fazit: Wer sich heute ausschließlich auf die Leistungen der gesetzlichen Krankenkasse verlässt, der läuft Gefahr, bei einer Verschlechterung der privaten finanziellen Situation keine ausreichende medizinische Versorgung mehr zu genießen. Daher sollte man von privater Seite ausreichend vorsorgen.




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