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Oktober 2011/1

Johanniskraut: ein Wundermittel bei Depressionen

Depressionen breiten sich in Deutschland seit vielen Jahren immer weiter aus und gehören mittlerweile zu den häufigsten Volkskrankheiten. Inzwischen leiden laut Statistiken bis zu 6 Millionen Menschen an dieser Krankheit. Das Geschlecht sowie das Alter spielen dabei keine Rolle, Männer und Frauen zwischen 18 und 65 Jahren bilden zusammengenommen eine riesige Gruppe von Betroffenen.

Die Behandlung von Depressionen erweist sich seit jeher als schwierig. Schwere Psychopharmaka, wie sie von der Schulmedizin in solchen Fällen oft verordnet werden, weisen fast immer heftige Nebenwirkungen auf, so dass sich das Problem damit nur verlagert.

Ein Hoffnungsschimmer kommt nun aus dem Bereich der Alternativmedizin: das so genannte Phytopharmakon Johanniskraut findet mittlerweile immer mehr Anhänger, die dessen antidepressive Eigenschaften sehr zu schätzen wissen. Hier handelt es sich keineswegs um einen Placebo-Effekt oder Ähnliches: wissenschaftliche Untersuchungen haben mittlerweile bewiesen, dass die Heilpflanze Johanniskraut vielfältige positive Auswirkungen auf Körper, Geist und Seele besitzt.

Insbesondere bei leichten und mittelschweren Depressionen konnten die Erfolge von Johanniskraut mittlerweile in mehr als 40 klinischen Studien zweifelsfrei belegt werden. Dabei ist es unerheblich, was der Auslöser der jeweiligen Depressionen war. Johanniskraut wirkt beispielsweise bei Depressionen durch prämenstruelle Störungen, Depressionen infolge von Trauer, Wetterdepressionen und vielen mehr. Auch chronische Schmerzzustände sowie Tinnitus können wirkungsvoll damit behandelt werden.

Umfragen und Studien haben übrigens gezeigt, dass insbesondere die Bewohner der reichen, westlichen Industrieländer unter Depressionen leiden. Kurioserweise findet man Depressionen in den besonders armen Ländern der Dritten Welt kaum vor. Der häufigste Auslöser von Depressionen in Deutschland ist übrigens der Verlust eines Ehe- beziehungsweise Lebenspartners.

Wichtig zu wissen ist, dass Johanniskraut-Präparate aufgrund der schwierigen Gesetzeslage in Deutschland bislang nur bei mindestens mittelschweren Depressionen von der Krankenkasse bezahlt werden.

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