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Juli 2013

Tipp: Heilkräuter im eigenen Garten

Jeder weiß um die Heilkraft verschiedener Kräuter. Jedoch wissen die wenigsten, dass man sie kinderleicht selbst zu Hause anbauen kann. Und dazu benötigt man nicht mal einen großen Garten. Man kann Heilkräuter nicht nur im Hochbeet oder in einer attraktiven Kräuterspirale anbauen, es reicht sogar schon ein kleiner Balkon oder gar ausreichend Platz auf einer Fensterbank für Blumenkübel.

Dabei steht jedem frei, seine eigenen Heilkräuter möglichst pestizidfrei und vielleicht sogar mit Bio-Erde anzubauen. Sie sind der eigene Gärtner und bestimmen, wie Sie Ihre Heilkräuter gedeihen lassen. Trocknen können Sie die Heilkräuter am besten an einer Kräuterkrone, die bestenfalls an einem fortwährend trockenen und luftigen Ort hängt. Nach der Trocknungszeit können Sie die Heilkräuter in Blechdosen oder Einmachgläsern aufbewahren.

Die gängigsten Kräuter, die man problemlos selbst pflanzen und deren Saatgut man kostengünstig erwerben kann, sind zum Beispiel Johanniskraut, Baldrian, Bärlauch, Brennnessel, Holunder, Kamille, Melisse, Pfefferminze und Salbei. Bei der Auswahl sollten Sie möglichst getreu des Grundsatzes der Volksmedizin vorgehen: „Ein Mensch heilt am besten durch das, was aus der gleichen Erde stammt". Das heißt, Sie sollten vornehmlich die Kräuter anbauen sollten, die auch in unseren Breitengraden natürlich vorkommen. Daher ist es sehr sinnvoll Kräuter wie die oben genannten zu pflanzen.

Die meisten dieser Heilkräuter haben nicht nur sehr vielfältige Anwendungsgebiete, sondern auch ganz unterschiedliche Anwendungsformen. Man kann sie nicht nur als Tee oder Aufguss verwenden, sondern auch Krautwickel aus ihnen machen. Auch Tinkturen und Salben lassen sich mit ein bisschen Erfahrung daraus herstellen. Selbst Hustensaft oder Hautlotionen können Wunder bewirken, wenn man die entsprechenden Kräuter in ihren Anwendungsgebieten kennt. Auch das Räuchern mit heimischen Kräutern ist ein Ritual, dass im Eigenheim zu Wohlbefinden beiträgt. Mehr über die Thematik des Räucherns mit ansässigen Heilkräutern finden sie in den Büchern von Marlis Bader.

Um einen näheren Einblick in die heimischen Heilkräuter zu gewinnen, empfiehlt sich auch ein Besuch in einem Klostergarten oder eine Heilkräuterwanderung, die oft durch kundige Fachleute angeboten wird. Erkundigen Sie sich doch einmal, wer was in Ihrer Nähe anbietet, oder greifen Sie auf gute Lektüre in diesem Genre zurück. Und nun viel Spaß beim Erforschen der Heilkräuter aus dem eigenen Garten!




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