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Neue Studien belegen Wirksamkeit der Fußreflexzonen-Punkte

Jeder hat schon von der Fußreflexzonentherapie gehört, und doch hat diese Therapieform viele Skeptiker. Wie sich nun herausstellt, ganz zu Unrecht. Mehrere aktuelle Studien belegen die Wirksamkeit der Fußreflexzonen-Punkte.

So konnten zum Beispiel Forscher der Universität Innsbruck eine erhöhte Durchblutung der Niere feststellen, wenn der entsprechende Fußreflexzonen-Punkt angeregt wurde. Da die Nieren für die Entgiftung im Körper zuständig sind, ist alleine diese Erkenntnis von zentraler Bedeutung. Doch es gibt noch einige weitere bahnbrechende Belege zur Wirksamkeit der Fußreflexzonentherapie. Probanden der Universität Jena erhielten sechs Wochen lang jeweils 12 Fußreflexzonenbehandlungen, die Kniebeschwerden lindern sollten. Tatsächlich konnten die Forscher nach dieser Behandlungsdauer nicht nur feststellen, dass die Schmerzintensität um mehr als zwei Drittel zurück ging, auch die Beweglichkeit und insbesondere die Beugung des Kniegelenks konnte um zwölf Grad verbessert werden. Insgesamt 92 Prozent der Studienteilnehmer teilten mit, dass sich ihr Zustand gebessert habe. Diese Ergebnisse überzeugten selbst sehr kritische Forscher.

Wenn man nun bedenkt, wie viele Fußreflexzonen-Punkte es gibt und wie viele Organe durch sie gestärkt werden können, liegt es nahe, dieser Therapieform endlich eine reelle Chance zu geben. Dabei können Sie sich selbst Gutes tun, indem Sie nach verhärteten Arealen an der Fußsohle suchen, oder auch ganz einfach durch kräftiges Drücken fühlen, ob sich ein leichter Schmerz zeigt. Diese Stellen können dann ähnlich der Akupressur entweder langsam oder auch schnell mit kreisenden Bewegungen behandelt werden. Langsame Kreisbewegungen auf einem Fußreflexzonen-Punkt beruhigen und lindern Schmerzzustände, während schnelle Bewegungen anregen und kräftigen.

Die Fußreflexzonen sind überwiegend an der Fußsohle zu finden, wobei es auch vereinzelte Reflexzonen auf der Fußoberseite und an den Fußseiten bis hin zum Knöchel gibt. Man unterteilt die Fußsohle grob in vier Teile. Angefangen bei den Zehen, die den Kopf-Bereich widerspiegeln, den Fußballen, der den Brustbereich darstellt, über den Mittelfuß, der Bauch und Rücken zeigt und letztendlich die Ferse, die den Beckenbereich abbildet.

Eine weitere Einteilung ist die der Körperhälften, die sich ganz logisch nach der jeweiligen Fußseite richten. So bezieht sich der linke Fuß auf die linke Körperhälfte und der rechte Fuß auf die rechte Körperseite. Am besten übt man Druck auf den Fußreflexzonen-Punkt aus, indem man die Fingerkuppen von Daumen und Zeigefinger zur Hilfe nimmt. Wenn Sie sich unsicher sind, besuchen Sie entweder einen VHS-Kurs zu diesem Thema, der Sie tiefer in die Materie einführt, oder gönnen Sie sich und Ihrem Körper Behandlungen von einem Fußreflexzonentherapeuten. Sie werden erstaunt über die Wirkung sein.

September 2013




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