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Die Regelblutung verschieben – so funktioniert es

Regelmäßig bekommen Frauen ihre Periode. Steht gerade der nächste Badeurlaub an, das erste Date oder ein wichtiger Geschäftstermin, dann wünschen sich viele Frauen, die Periode hinauszuzögern. Wer die Pille nimmt, der hat es ganz leicht. Denn damit funktioniert die Verschiebung ganz unkompliziert: Einfach die Pille durchnehmen und den Zeitpunkt der Periode um einen Zyklus nach hinten schieben. Manche Frauen nehmen die Pille sogar permanent durch. Sie haben gar keine natürliche Regelblutung mehr.

Frauen gehen bewusst mit ihrem Körper um. Sie wissen um die Wirkung der Hormone.
Abbildung 1: Frauen gehen bewusst mit ihrem Körper um. Sie wissen um die Wirkung der Hormone.
Quelle: pixabay, Gabi Sandra

Gestagen statt Pille

Doch nicht alle Frauen schlucken regemäßig die Pille. Wollen sie die Periode verschieben, mag Gestagen willkommen sein. Gestagen darf sogar nur dann eingenommen werden, wenn die Frau die Pille nicht nimmt. Es ist eine zuverlässige Methode, die Menstruation zu verschieben. Der Vorteil dabei ist, dass der Körper nur für kurze Zeit mit dem Hormon behandelt wird.

Frauen, die ganz auf Hormone verzichten wollen, suchen nach natürlichen Alternativen. Diese finden sie in den Phytohormonen. Welche natürlichen Ansätze es in der Pflanzenwelt gibt, ist jetzt Thema.

Natürliche Hormone nehmen Einfluss auf den Monatszyklus

Im Mönchspfeffer sind pflanzliche Hormone enthalten. Diese werden auch als Phytohormone bezeichnet. Im weiblichen Körper entfalten sie ihre Wirkung. Die Phytohormone ähneln dem Östrogen und dem Progesteron. Der Körper nutzt die Hormone, um ein Missverhältnis innerhalb des weiblichen Hormonhaushaltes auszugleichen. So mancher Frau gelingt es mithilfe von Phytohormonen, Störungen in der Eizellenreifung zu beheben.

Die Nebenwirkungen der Phytohormone im Mönchspfeffer stellen sich, zum Vorteil und zur Freude vieler Frauen, so dar: Sie verlängern den Zyklus. Weil die Phytohormone den Zeitpunkt des Eisprungs durch Verlängerung der Reifephase nach hinten schieben, dehnt sich der gesamte Zyklus aus. Somit setzt die Periode durchschnittlich 2-3 Tage später ein und die Zeit der blutungsfreien Tage verlängert sich automatisch.

Betroffene Frauen berichten davon, dass ihre Periode sogar ganz ausgeblieben sei. Allerdings handelte es sich dabei um Frauen, die ohnehin eine sehr kurze der Menstruation hatten.

Einfluss von Mönchspfeffer auf die Allgemeine Fruchtbarkeit

Im Grunde ist es logisch: Werden die blutungsfreien Zeiten langfristig ausgedehnt, finden weniger Eisprünge statt. Insofern bieten sich der Frau insgesamt weniger Gelegenheiten, um schwanger zu werden. Die Fruchtbarkeit als solche ist aber nicht beeinflusst. Der natürliche Zyklusverlauf wird ebenfalls nicht gestört.

Mönchspfeffer
Abbildung 2: Wunderbares Mönchspfeffer
Quelle: pixabay, Gabi Sandra

Nachteile bei der Einnahme von Mönchspfeffer

Damit der Mönchspfeffer seine Wirkung entfalten kann, müssen Frauen Geduld haben. Es dauert nämlich zwei oder drei Zyklen, bis die volle Wirkung einsetzt. Grundsätzlich ist es ratsam, mindestens vier Wochen vorher mit der Einnahme anzufangen. Jeden Tag sollten Frauen mehrere Tassen Mönchspfeffertee trinken. Dabei sollten Sie unbedingt darauf achten, nur hochwertigen Tee aus kontrolliert biologischem Anbau zu verzehren, der frei von Pestiziden ist.

Ein weiterer Nachteil von Mönchspfeffer ist, dass sich nicht vorhersagen lassen lässt, um wie viele Tage sich die Periode verschiebt.

Das sagt die Wissenschaft zum Mönchspfeffer

Dass die Schulmedizin und die Naturheilkunde zusammenarbeiten, steht außer Frage. Es sind inzwischen nämlich schon mehrere wissenschaftliche Studien durchgeführt worden, die die Wirkung von Mönchspfeffer belegen sollen. Die Tatsache, dass sich der Menstruationszyklus verlängert, konnte bislang wissenschaftlich noch nicht zweifelsfrei nachgewiesen werden. Allerdings bewies die Stanford Universität in Kalifornien (USA) im Rahmen dieser Studie, dass ein unregelmäßiger Zyklus sich durch die kontrollierte Einnahme von Mönchspfeffer Präparaten regulieren lässt. Daraus lässt sich indirekt ableiten, dass Verschiebungen im Hormonhaushalt durch die Gabe der Pflanzenextrakte möglich sind.

Frauenmantel
Abbildung 3: Frauenmantel gibt es in Apotheken in den Darreichungsformen Tee, Kapseln, Tropfen und Tabletten.
Quelle: pixabay, Blaumeise25

Weitere Heilkräuter, die sich auf die Periode auswirken

Die Pflanzenwelt hält einiges bereit, was Frauen durch die monatlichen Blutungsbeschwerden helfen kann. Der Frauenmantel hat seinen Namen in diesem Zusammenhang zurecht verdient. Er ist ein klassisches Heilkraut. Alchemilla, wie der botanische Name ist, wird bei Wechseljahrsbeschwerden eingenommen und lindert die typischen Unterleibskrämpfe der Periode. Sogar, wenn es um unerfüllten Kinderwunsch geht, soll der Frauenmantel helfen. Im Volksmund nennt sich der Frauenmantel außerdem noch Frauenhilf, Allfrauenheilmittel, Mutterkraut, Marienkraut oder Wundwurz. Alleine die unterschiedlichen Bezeichnungen deuten auf die vielfältigen Heilwirkungen hin, die Alchimisten und Naturheilkundler der fruchtbarkeitssteigernden und blutreinigenden Pflanze zuschreiben.

Weiterhin gilt: Frauen, die Schwierigkeiten mit einem regelmäßigen Zyklus haben, sollten die Einnahme von Schwarzkümmel versuchen. Dieser wirkt sich günstig darauf aus. Frauen mit schwacher Periode setzen auf Beifuß. Dieser fördert die Menstruation und lindert gleichzeitig krampfartige Beschwerden.

Juli 2017




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